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AGENDA:
TAG 1: DIGITALE SOUVERÄNITÄT
Das Fundament — Infrastruktur, Anbieter, Recht und Kultur
MODUL 1: STANDORTBESTIMMUNG
> Ankommen und Check-in: Erwartungen, Rollen im Raum, was jede und jeder aus dem eigenen Haus mitbringt
> Vorab-Selbsteinschätzung der eigenen IT-Infrastruktur: genutzte Cloud- und SaaS-Anbieter, Speicherorte der kritischsten Daten, die drei folgenreichsten Abhängigkeiten, Auftragsverarbeitungsverträge nach Art. 28 DSGVO, eingesetzte KI-Tools und ihre Risikoklasse nach EU AI Act
> Digitale Souveränität verstehen: Definition des IT-Planungsrats, die drei Ebenen technologisch, rechtlich-regulatorisch und individuell
MODUL 2: WARUM JETZT
> Drei Leitfragen und persönliche Reflexion: Wer kontrolliert? Wer entscheidet? Wer ist kompetent?
> Warum digitale Souveränität jetzt entscheidend ist: US CLOUD Act und Zugriff unabhängig vom Serverstandort, wirtschaftliche Folgen von Vendor-Lock-in, NIS2-Umsetzung und Geschäftsführerhaftung, Cloud-Oligopole
> Reale Fallbeispiele gesperrter Zugänge und Zahlungswege
MODUL 3: BEWERTEN UND ENTSCHEIDEN
> Open Source als strategischer Hebel — und wo seine Grenzen liegen; Souveränitäts-Washing erkennen
> Praxisbeispiele und die Schleswig-Holstein-Initiative: ZenDiS, openDesk, Open-Source-Gesetz, dokumentierte Einsparungen
> Vorteile für Ihr Unternehmen und Strategieentwicklung: Kostenkontrolle, Compliance, Resilienz; drei Strategie-Optionen im Vergleich — minimaler Wechsel, hybrider Ansatz, vollständige Umstellung
> Souveräne Anbieter erkennen: Zehn-Punkte-Prüfliste zu Unternehmenssitz, Eigentümerstruktur, Datenstandort, Unterauftragnehmern, Datenexport, Egress-Kosten, Zertifizierungen und Transparenz
MODUL 4: KULTUR ALS VORAUSSETZUNG
> Digitale Souveränität und psychologische Sicherheit: Souveränität schafft Handlungsfähigkeit, psychologische Sicherheit schafft Handlungsbereitschaft
> Das Fehler-Paradoxon und typische Hürden: Hierarchien, Regulierungsangst, Digitalisierungsdruck
> Vorteile psychologischer Sicherheit auf den Ebenen Ich, Team und Organisation
> Gruppenarbeit PsySafety-Check
MODUL 5: UMSETZEN
> Das Braintrust-Experiment: konstruktives Feedback, Haltung der Neugier, „Ja, und…" statt „Ja, aber…"
> Risikomatrix und Business Impact Analyse: CLOUD-Act-Zugriff, Datenpannen, NIS2-Verstöße, Ransomware, Lieferkettenausfall
> Roadmap und Projektplan: von Sofortmaßnahmen in den ersten 48 Stunden bis zu ISO 27001 und Zero Trust
> Europäische Alternativen zu US Big Tech: Cloud, Office, Videokonferenz, Messaging, CRM und ERP, Suche, KI, DNS
> Regulatorische Leitfäden: Zehn-Punkte-Pläne zu NIS2, ISO 27001, EU AI Act und DSGVO
> Abschluss Tag 1 und Brücke zu Tag 2
TAG 2: KI-SOUVERÄNITÄT
Die nächste Schicht — Modelle, Compute, Kompetenz und Entscheidungshoheit
MODUL 1: VERSTEHEN
> Rückblick auf Tag 1 und vier Zahlen zum Einstieg
> Zwei Definitionen von KI-Souveränität und ihr gemeinsamer Kern: Abschaltmacht
> Vier Dimensionen: technologische, Daten-, Regulierungs- und operationelle Souveränität
> Sechs Mechanismen: Autarkie, Redundanz, Validierbarkeit, Know-how, Transparenz, Abstraktion
> Strategische Zielhöhe: Welt, NATO, EU, Deutschland
> Selbsteinschätzung: vier Abhängigkeiten — Daten, Entscheidungslogik, Energie, Chips
MODUL 2: DIE LAGE
> Vier Akteure, vier Souveränitätslogiken: Deutschland, EU, USA, China
> Chinas systemisch organisierte Beschleunigung
> Europas tatsächliche Stärkefelder und drei Länderprofile
> Fallstudie: die Exportkontrolle vom 12. Juni 2026 und was sie über Zugriffshoheit zeigt
> Die Wertschöpfungskette der KI in acht Dimensionen
> Der Befund der Verteidigungsstudie und die Engpasslandkarte
> Quiz: Mythen und Zahlen
MODUL 3: RISIKO
> Neun Sicherheitstrends und ihre KI-Relevanz
> Symmetrische Verwundbarkeit: acht Anwendungen und ihre Angriffsfläche
> Drei Risikoszenarien und je eine eigene Form der Vorbereitung
> Drei Szenarien für Europa bis 2040
MODUL 4: KÖNNEN
> Der Kompetenzbefund: wo Deutschland bei digitalen Basiskompetenzen steht
> Die Souveränitätslücke zwischen Nutzung und Verständnis
> Führungskräfte: die größte Lücke im Datensatz
> AI Readiness: 15 Kriterien in fünf Clustern
> Vier Muster, in denen Organisationen typischerweise stecken
> Gruppenarbeit: Verortung, Schattennutzung, Readiness-Kriterien, eigene Delegationsgrenze
MODUL 5: HANDELN
> Acht Handlungsfelder aus zwei Studien: die staatliche und die unternehmerische Antwortarchitektur
> Die vier staatlichen Felder: Hardware, Software, Personal, KI-Modelle
> Die Kernentscheidung: Autarkie oder Abstraktion?
> Vier Handlungsfelder und fünf Prinzipien für Unternehmen
> Der KI-Souveränitätskompass mit zwölf Fragen und vier Reifegradstufen
> Szenarien-Analyse im eigenen Kontext und der Ernstfall-Test
> Acht Thesen für den Transfer und persönlicher Aktionsplan
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